Für Predigten außerhalb der freitags- und Festtagspredigten
Setzen sich der Imam auf den Kursi (Stuhl). Dabei handelt es sich um eine erhöhte Sitzfläche, üblicherweise zur linken der Gebetsnische platziert.
Ursprünglich war der Kursi ein mobiles Lesepult, das hauptsächlich als Ablage für den Koran diente. Daraus entwickelte sich ein festes Bauelement: ein erhöhter Sitz, der an der Kibla- Wand steht und über eine Treppe erreichbar ist. Die kleinen mobilen Kursis hingegen, auch „Rah-la“ genannt, dienen noch heute als Buchablage, die bei Koranrezitationen genutzt werden. Denn in der Regel gibt es im Gebetsraum der Mosche keine Stühle und Tische.
Heute werden Rahlas häufig mit Ornamenten und Schnitzkunst bearbeitet. Zumeist sind sie aus bemaltem oder geschnitztem Holz angefertigt.